ESC-Finale Kopenhagen: Alle Fakten im Überblick

ESC Trophäe
© Thomas Hanses (EBU)

Der Countdown steigt. Das 59. Eurovision Song Contest Finale rückt in greifbare Nähe. Die „B&W Hallerna“ in Kopenhagen wird beben und Millionen Menschen an den Fernsehgeräten mitfiebern, wenn am 10. Mai 2014 die große ESC-Party steigt. In zwei Halbfinals konnten sich insgesamt 20 Künstler für das morgige Finale qualifizieren. Die „Big Five“ (größten EBU-Geldgeber) Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien, sowie Gastgeber Dänemark sind hingegen direkt gesetzt. Hier erfahrt ihr alle Fakten – von den Finalteilnehmern bis hin zur deutschen Jury – in einem Überblick.

Die deutsche ESC-Jury 2014: Diese Fünf vergeben unsere ESC-Punkte

Die diesjährige Besetzung der deutschen ESC-Jury ist ein genreübergreifendes Sammelsurium aus Fachexperten:

  • Andreas Bourani : Der gefühlvolle Singer/- und Songwriter mit ägyptischen Wurzeln machte sich 2011 mit seinem Hit „Nur in meinem Kopf“ einen Namen in der deutschen Musikszene und veröffentlicht am 9. Mai 2014 sein neues Album „Hey“.
  • Jennifer Weist: Man nennt sie auch Helene Fischer des Punkrocks. Als Frontsängerin der erfolgreichen Punkband „Jennifer Rostock“ ist sie die Expertin für die rockigen Töne beim ESC.
  • Sido: Er hat die deutsche Rapszene geprägt wie kaum ein anderer und erhielt dafür zahlreiche Preise. Erfahrung als Jurymitglied konnte er bereits 2007 in der Talentshow „Popstars“ sammeln.
  • Konrad Sommermeyer: Dieser Name dürfte dem ein oder anderen nicht gerade geläufig sein. Dabei ist der Freiburger ein wahres Talentscout: Er brachte deutsche Musikgrößen wie Tim Bendzko oder Frida Gold auf die großen Bühnen Deutschlands und machte sie zu Stars.
  • Madeline Juno: „The Unknown“ heißt ihr Album. Passend dazu ist sie wohl die unbekannteste Größe in der ESC-Jury. Mit gerade einmal 18 Jahren ist sie bereits Singer/- und Songwriterin und wurde durch das Internet Plattform YouTube berühmt. Sie nahm mit dem Song „Like Love Do“ ebenfalls beim deutschen Vorentscheid „Unser Song für Dänemark“ teil.

Die ESC-Punkte ergeben sich zur Hälfte aus den Wertungen der fünfköpfigen Jury und zur Hälfte aus der nationalen Publikumwertung. ESC-Punkte können nur für andere Teilnehmerländer vergeben werden, das eigene Land ist logischerweise von der Wertung ausgeschlossen.

Top 3 beim Eurovision Song Contest

Als heißer Kandidat auf den ESC-Sieg wird der armenische Beitrag von Aram MP3 mit „Not Alone“, dicht gefolgt vom schwedischen und norwegischen Beitrag „Undo“ (Sanna Nielsen) bzw. „Silent Storm“ (Carl Espen) gehandelt. Als Geheimfavoritin gilt zudem die vollbärtige Conchita Wurst (Österreich) mit ihrer gefühlvollen Ballade „Rise Like A Phoenix“, die sie mit einer spektakulären Darbietung im Zusammenspiel mit der rießigen LED-Wand abrunden möchte. Dem deutschen Frauentrio Elaiza wird hingegen nur wenige Chancen auf einen Top Ten Platz zugetraut, und dass obwohl der Song „Is It Right“ heute direkt von 0 auf 1 in die deutschen Radiocharts eingestiegen ist.

ESC-Teilnehmer im zeitlichen Ablauf – Ukraine als Showaufmacher, Elaiza an zwölfter Stelle

Der ukrainische Beitrag eröffnet die ESC-Show – das verspricht Emotionalität. Die Musik sollte jedoch stets im Vordergrund stehen, denn politische Ansichten haben in einer Musikshow nichts zu suchen. Die deutsche Frontfrau Elżbieta Steinmetz, die ebenfalls ukrainische Wurzeln besitzt, wird als Zwölfter ihre Perfomance auf die große ESC-Bühne bringen.

01 Ukraine: Maria Yaremchuk – „Tick-Tock“
02 Weißrussland: Teo – „Cheesecake“
03 Aserbaidschan: Dilara Kazımova – „Start A Fire“
04 Island: Pollapönk – „No Prejudice“
05 Norwegen: Carl Espen – „Silent Storm“
06 Rumänien: Paula Seling & Ovi – „Miracle”
07 Armenien: Aram Mp3 – „Not Alone“
08 Montenegro: Sergej Ćetković – „Moj svijet“
09 Polen: Donatan & Cleo – „Slavic Girls“
10 Griechenland: Freaky Fortune feat. Risky Kidd – „Rise Up“
11 Österreich: Conchita Wurst – „Rise Like A Phoenix“
12 Deutschland: Elaiza – „Is It Right“
13 Schweden: Sanna Nielsen – „Undo“
14 Frankreich: Twin Twin – „Moustache“
15 Russland: The Tolmachevy Twins – „Shine“
16 Italien: Emma Marrone – „La mia città“
17 Slowenien: Tinkara Kovač – „Spet (Round And Round)“
18 Finnland: Softengine – „Something Better“
19 Spanien: Ruth Lorenzo – „Dancing In The Rain“
20 Schweiz: Sebalter – „Hunter Of Stars“
21 Ungarn: András Kállay-Saunders – „Running“
22 Malta: Firelight – „Coming Home“
23 Dänemark: Basim – „Cliché Love Song“
24 Niederlande: The Common Linnets (Duo Ilse DeLange und Waylon) – „Calm After The Storm“
25 San Marino: Valentina Monetta – „Maybe“
26 Großbritannien: Molly Smitten-Downes – „Children Of The Universe“

Helene Fischer verkündet die ESC-Punkte

Als „Gesicht für Deutschland“ wird übrigens die Powerfrau mit der Goldkehle und Allrounderin Helene Fischer die deutschen ESC-Punkte live aus Hamburg verkünden. Wir blicken schon euphorisch auf die morgige Show und natürlich auch auf den Auftritt von Elaiza. Welche Platzierung haltet ihr für realistisch? Und welchen Platz hätte das Frauentrio in musikalischer Hinsicht verdient?

Im Sinne des ESC-Mottos Join Us freuen wir uns über eure Einschätzungen in den Kommentaren!

Aktuelle Informationen rund um das Thema Eurovision Song Contest erhaltet ihr übrigens auf der offiziellen Website der Show.

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4 Kommentare

  1. Hui, ihr seid ganz schön optimistisch! So eine tolle Unterstützung wird dem Trio sicherlich Auftrieb geben! :-) Ich wäre mit einem Platz zwischen 10 bis 15 hochzufrieden, wobei die talentierten Mädels definitiv auch mehr verdient hätten! Ansonsten sollte man die Show unter dem Motto „dabei sein ist alles“ sportlich verstehen – Elaiza ist ja schon mit der Teilnahme super glücklich!

  2. Also, den ersten Platz zu belegen könnte meiner Meinung nach schwer werden, wobei es nicht unmöglich ist. Unter die ersten drei sollte sie es aber definitiv schaffen! ;)

  3. Ich denke das Elaiza unter die Top 10 kommt. verdient hätten sie es alle mal. Aber für die Top 5 wird es nicht reichen.

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