Andreas Gabalier erntet Kritik für Bundeshymne

Der Volks-Rock´n´Roller Andreas Gabalier hat in seiner Heimat Österreich für Unruhe gesorgt: Er sang beim Formel-1 Rennen in Spielberg am 22. Juni 2014 den alten Text der Bundeshymne und löste damit einige Diskussionen aus. Besonders die momentane Bildungsministerin der Alpenrepublik Gabriele Heinisch-Hosek von der SPÖ ließ kein gutes Haar am Schlagerstar mit dem sexy Hüftschwung aus. Sie fühlte sich dazu verpflichtet, dem österreichischen Superstar einige Belehrungen mit auf seinen Weg zu geben.

Andreas Gabalier singt die „alte“ Bundeshymne

Vor dem großen Formel-1 Rennen im österreichischen Spielberg war der Vorzeige-Schlagerstar, Andreas Gabalier, dazu auserkoren worden, die Bundeshymne der Republik Österreichs zu singen. Das Verwunderliche daran: Der Steirer bevorzugte den Text der alten Bundeshymnen-Version.  Die aktuelle Textfassung heißt demnach „Heimat großer Töchter und Söhne“, wobei Andreas die alte Version mit der Zeile „Heimat großer Söhne“ sang. In folgenden Interviews rechtfertigte sich Gabalier damit, dass er ein Stück historisches Kulturgut beim Original lassen wollte.

Volks-Rock’n’Roller heimst Kritik und Lob ein

Einige bejubelten Andreas Gabalier für seine mitreißende Version der Bundeshymne, andere übten Kritik aus. Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek von der SPÖ postete am 26. Juni den aktuellen Text, welchen sie deutlich in die Kamera hält, mit dem Kommentar: „Im Sinne des lebenslangen Lernens hier eine kleine Lernhilfe für Andreas Gabalier“. Binnen weniger Stunden musste die Ministerin einen Shitstorm über sich ergehen lassen – von negative Kommentaren bis hin zu Beleidigungen.

Dennoch bekam der coole Schlagersänger nicht nur Kritik für seinen Auftritt: Die Erbin von Paula Preradovic, der Verfasserin des Textes der österreichischen Bundeshymne, war entzückt von Andreas Gabalier. Koschka Hetzer-Molden schrieb in einem Leserbrief der österreichischen Wochenzeitschrift „Falter“, dass die neue Bundeshymne ein Eingriff in ein Stück Literatur sei und die Änderung prinzipiell unzulässig sei. Ebenfalls hofft sie, dass Gabalier die Version weiterhin in der alten Fassung singen werde.

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